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Mikroplastik

Mit Naturkosmetik mikroplastikfrei in die Zukunft

Winzig klein und gut versteckt: Auch heutzutage enthalten viele Kosmetikprodukte Mikroplastik. Und das, obwohl es auch ganz ohne geht - wir zeigen euch die plastikfreie Alternative zu herkömmlichen Körperpflegeprodukten.

Weggeworfene Flaschen, Plastiktüten, leere Sonnencreme-Tuben - an den Stränden dieser Erde werden jeden Tag Berge von Plastikmüll angespült. Doch auch das Plastik, das wir nicht auf den ersten Blick sehen, schadet unserer Umwelt enorm. Mikroplastik wird immer mehr zu einem globalen Problem. Inzwischen gibt es beinahe keinen Ort mehr auf der Welt, wo es sich nicht nachweisen ließe.

Mikroplastik

 

Was genau ist Mikroplastik?

Es gibt zwar keine anerkannte Definition für den Begriff "Mikroplastik", generell fallen unter diese Bezeichnung aber feste, nicht abbaubare Kunststoffteilchen unter 5 Millimetern. Mikroplastik entsteht entweder durch den Zerfall von größeren Plastikabfällen (wie beispielsweise PET-Flaschen) in der Umwelt oder es existiert von Anfang an in Partikelform (wie beispielsweise als Zusatz in Kosmetika).


Wichtig: In Körperpflegeprodukten findest du Kunststoffe nicht ausschließlich in ihrer festen Form, sondern auch als gelöste und flüssige synthetische Polymere. Diese sind biologisch genauso schwer abbaubar und auch wenn sie offiziell nicht "Mikroplastik" genannt werden, genauso schädlich für die Umwelt. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT gelangen allein aus Kosmetikprodukten jährlich 922 Tonnen Mikroplastik in unser Abwasser. Die meisten Kläranlagen können die winzigen Partikel nicht ausreichend filtern, so dass sie schlussendlich in unsere Flüsse und Meere gespült werden.

 

"Mikro"-Plastik: ein Makro-Problem

Was findet man wohl im Magen eines nur knapp 5 Zentimeter großen Flohkrebses am tiefsten Punkt der Erde? Vermutlich abgestorbenes Plankton und andere Kleinstpartikel, die an den Meeresgrund sinken - in über 6500 Metern Tiefe können Flohkrebse nicht wählerisch sein, was ihre Ernährung angeht.

Mit einem winzigen Stück Plastik hatten die Forscher allerdings nicht gerechnet, schließlich handelte es sich bei dem Flohkrebs um eine neue Tiefsee-Spezies in einem bisher wenig erforschten Habitat. Dennoch war sie bereits mit menschlichem Abfall kontaminiert. Kurzerhand tauften seine Entdecker die neue Tierart "Eurythenes plasticus" und setzten damit ein wichtiges Zeichen gegen die Verschmutzung der Weltmeere.

Aber nicht nur im Marianengraben, auch auf den höchsten Hängen des Mount Everest und in den entferntesten Regionen der Arktis - überall können Wissenschaftler inzwischen Mikroplastik nachweisen. Selbst mit dem frischen Neuschnee im Winter rieseln kleinste Mikropartikel zur Erde.

micro plastic

Warum ist Mikroplastik so schädlich für uns und unsere Umwelt?

Kaum jemand würde auf die Idee kommen, absichtlich seine leeren Kosmetikverpackungen reihenweise in den nächsten Fluss zu werfen. Dennoch tun die meisten Menschen - natürlich unbewusst - genau das jeden Tag: Wenn sie sich beim Duschen einseifen, ihre Haare waschen oder die Zähne putzen. In vielen herkömmlichen Kosmetikprodukten steckt nämlich ein großer Anteil Mikroplastik. Wenn wir sie von unserer Haut abspülen, geraten die winzigen Partikel in unser Abwasser und von dort aus in unsere Flüsse und Meere. Dort benötigt Plastik hunderte von Jahren, um zu verrotten. Außerdem: sind sie einmal in der Umwelt, lassen sich die Mikropartikel auch nicht mehr herausfiltern. Und weil es noch nicht schlimm genug ist, dass unser Planet massiv unter der Plastikflut leidet, entstehen auf Dauer auch noch viele Hautprobleme durch künstliche Zusatzstoffe.

 

 

Warum steckt dann in vielen Kosmetikartikeln überhaupt Mikroplastik?

Die Antwort auf diese Frage ist relativ simpel: Es vereinfacht den Herstellungsprozess für Kosmetikhersteller. Als Gel ist Mikroplastik beispielsweise ein verhältnismäßig günstiger Füllstoff für Duschgels oder Lotionen. Bei dekorativer Kosmetik wiederum soll Mikroplastik den Halt fördern. Es wird aber auch als Schleifmittel eingesetzt, zum Beispiel in Peelings oder Zahnpasta.


Mikroplastik in Kosmetik ist nicht gesetzlich verboten, da bisher keine direkt schädlichen Effekte auf die Haut nachgewiesen wurden. Ausreichend belegt ist allerdings, dass auf der Oberfläche der Mikroplastikteilchen schädliche und giftige Substanzen besonders gut haften können. Im schlimmsten Fall werden diese toxischen Stoffe von Fischen und Meerestieren aufgenommen (und landen eventuell am Ende wieder auf unserem eigenen Teller).

 

Teller mit Mikroplastik

 

Sind kosmetische Produkte ohne Mikroplastik möglich und woran erkenne ich diese?

Natürlich sind kosmetische Produkte ohne Mikroplastik möglich, denn schließlich dienen die künstlichen Zusatzstoffe keinem bestimmten Zweck. Deine Haut braucht sie nicht und wird sie auch nicht vermissen. In Deutschland müssen alle Inhaltsstoffe auf der Verpackung angegeben sein, daher ist es verhältnismäßig leicht, Mikroplastik zu vermeiden. Achte dazu bei deinem Einkauf besonders auf Inhaltsstoffe wie Polyethylen, Polyamid, Polypropylen oder Polyethylenterephthalat. In zertifizierter Naturkosmetik ist Mikroplastik nicht erlaubt, daher kannst du hier bedenkenlos zugreifen.

Der Verzicht auf Mikroplastik fällt uns leicht

Schon kleine Veränderungen in unserem Konsumverhalten können eine große Wirkung auf unsere Umwelt haben. Produkte aus natürlichen Inhaltsstoffen sind in der Regel nicht nur ergiebiger, sondern sie kräftigen deine Haut langfristig und versorgen sie mit wertvollen Nährstoffen. Unsere Gesichtscremes  beispielsweise kommen ganz ohne Mikroplastik aus und zaubern dir trotzdem im Nu eine samtweiche, glatte Haut. Natürlich wirst du auch in unseren anderen Produkten kein Mikroplastik oder andere künstliche Inhaltsstoffe finden, denn wir sind davon überzeugt, dass natürliche Zutaten das Beste für die Haut - und die Umwelt - sind.

Abgesehen davon verpacken wir alle unsere Produkte möglichst nachhaltig. Denn auch weggeworfene und nicht recycelte Plastikverpackungen werden im Laufe der Zeit durch Umwelteinflüsse zu Mikroplastik. Wir möchten damit unseren Beitrag zu einer plastikärmeren Zukunft leisten. Von Kosmetik ohne Mikroplastik profitiert am Ende nicht nur deine Haut, sondern auch unsere Ozeane und der gesamte Planet.

 


Quellen:

Bertling, J., Hamann, L., Hiebel, M. (2018). Mikroplastik und synthetische Polymere in Kosmetikprodukten sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln. Endbericht. Online verfügbar unter:
https://publica.fraunhofer.de/eprints/urn_nbn_de_0011-n-4907737.pdf

Cox, K. D., Covernton, G. A., Davies, H. L., Dower, J. F., Juanes, F., Dudas, S. E. (2019). Human Consumption of Microplastics.
Environmental Science & Technology, 53 (12), S. 7068-7074. Online verfügbar unter:
https://pubs.acs.org/doi/pdf/10.1021/acs.est.9b01517

Weston, J. N. J., Carrillo-Barragan, P., Linley, T. D., Reid, W. D. K., Jamieson, A. J. (2020). New species of Eurythenes from hadal depths of the Mariana Trench, Pacific Ocean (Crustacea: Amphipoda). Zootaxa, 4748(1), S. 163-181. Online verfügbar unter: https://www.biotaxa.org/Zootaxa/article/view/zootaxa.4748.1.9

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